Historie

Dieser Wagen mit der Fahrgestellnummer F102BB31159 wurde als Neuwagen an den Ferrari Sammler Markus Kiesgen ausgeliefert und umgehend mit dem “Le Mans Kit” ausgestattet, der den Abänderungen und Verbesserungen den Werkswagen für Le Mans entsprach.

historie_squareDieser beinhaltete einen grössere Bremsanlage , andere Nockenwellen, eine verstärkte Hauptwelle im Getriebe, ein anderes Fahrwerk, 9 und 12 Zoll felgen und ein komplettes Aerodynamikpaket mit Front und Heckspoiler und Kotflügelverbreiterungen, die die breiteren Reifen abdeckten. Zudem wurde eine Performance Auspuffanlage mitgeliefert, die den Gasdurchsatz wesentlich erhöhte.

Die Leistung des Wagens war damit analog zu den Werkswagen und betrug etwa 460 PS. Das Gewicht betrug durch zahlreiche gewichtsreduzierende Maßnahmen rund 1230 kg.
In den Jahren 1980 bis 1985 setzte Herr Kiesgen den Wagen dann bei Renn Events wie Flugplatzrennen und Bergrennen ein.Ab 2006 wurde der Wagen dann durch die Fa. Bratke Motorsport grundlegend revidiert. Motor und Getriebe wurden überholt, die Karrosserie nochmals grundlegend erleichtert, ein FT 3 Tank installiert, ein zeitgemäßer FIA zugelassender Überrollkäfig montiert, 2008 war der Wagen fertiggestellt und wurde von Werksfahrer Lucas Luhr auf der Rennstreckein Almeria getestet. Bei einem weiteren Rennen am Hungaro Ring wurde der Ferrari von Sascha Maassen bewegt.In 2012 bei einem weiteren Rennevent am Red Bull Ring, ging dann leider gegen Ende eines spannenden Rennens der Motor fest. Die Ölversorgung, stets der Knackpunkt be idem 512er Motor in der Kurvenfahrt, war abgerissen und die Hauptlager hatten gefressen.

In Zusammenarbeit mit der Firma Formula GT in München, began dann ab 2013 eine weitere Restaurationsphase. Der Motor wurde einer grundlegenden Revision unterzogen, Ziel war es nun , den Wagen sicherheitstechnisch und von der Performance her auf den Stand 2014 zu bringen.
Dazu wurden zwei zusätzliche Ölpumpen konstruiert und an den Nockenwellen der beiden Köpfe angeflanscht. Somit ist das Ölversorgungsproblem behoben, durch die Barbeitung der Köpfe, weiter optimeirte Nockenwellen, optiemierte Kolbenform, leigen nun 480 PS als Leistung an. Diese Problematik war wohl schon 1978 die Ursache, warum die beiden Pozzi Ferrari nicht die Zielflagge sahen.

Im Jahr 2015 soll der Wagen bei der CER und anderen internationalen Events zu sehen sein. 2016 planen wir die teilnahme bei der 8. Ausgabe der 24 H Le Mans Classic .

512 BBLM
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Ferrari 512 BB LM Thomson
Produktionszeitraum 1978-1979
Stückzahl 4
Karosserieversion Coupé
Motoren 5 Liter (350 kW)
Länge 4400mm
Breite 2050
Höhe 1100
Radstand 2500mm
Leergewicht 1200kg
Vorgängermodell Ferrari 365
Nachfolgemodell Ferrari Testarossa